RWE-Fantalk

Vom Verein waren die Herren Rombach, Hörtnagl, Koglerund Mohren anwesend, dazu der derzeitige AR-Vorsitzende Dr.Kästner und der neue Vorstand Cevra.
Als erstes kamen dann auch gleich die Fragen zur Thematik ehemaliger Spieler/ abgegangener Spieler und Einbindung alter Spieler aus OL-Zeiten.

Rolf Rombach ging noch einmal auf die Personalie Zedi ein. Nach seiner Aussage hatte man Zedi den Co-Trainerposten zugesichert, ihm den gegeben und als Bedingung gestellt, das er bis zu einem Termin X seinen erforderlichen Schein vorlegt. Das war eine Bedingung zur Fortführung des Arbeistvertrages. Er hatte dafür 1 Jahr Zeit. Seitens Zedi ist das so nicht erfüllt worden, sondern erst später bzw nicht zur vereinbarten Frist. Daraufhin wurde entsprechend dieser Klausel der Vertrag beendet. Darüber hinaus – nach RR – gab es auch Gespräche zur Leistung als Co-Trainer. Auch dort soll es Differenzen gegeben haben.

Henry Fuchs hatte Vertrag, Zusagen vom Verein gab es zu keiner Zeit, der Vertrag endete fristgerecht. Nach Einschätzung der damals Verantwortlichen war man an einer Fortsetzung nicht interessiert.

Ronny Hebestreit hat eine Zusage des Vereines. Allerdings bezog diese sich darauf, das nach Beendigung der aktiven Laufbahn diese Sache zustande kommen soll. Nach seiner Zeit bei Meuselwitz hat Hebestreit jedoch nicht seine Laufbahn beendet, wovon man eigentlich ausgegangen war. Die Geschichte hängt nach wie vor in der Luft. Rombach schätzte ein, das zwischen ihm und Hebestreit das Verhältnis derzeit etwas gestört ist. Rombach möchte jedoch auf ihn zugehen.
Der AR-Chef Dr.Kästner warf dann noch ein, das er selbst da mit Hebestreit bzw dessen Familie am Wirken ist. Ronny Hebestreit soll in den Verein eingebunden werden.

Bezüglich alter Spieler gab Rombach zu, das es da Defizite im Verein gibt und einiges aufzuarbeiten ist, um alte Haudegen wie Heun etc mehr im Sinne des Vereines mit zu nutzen. Zum SWS-Abschiedsspiel will man da wohl erste Dinge anschieben.
Kritisch merkte er an, das zwar die alten Haudegen auch in der RWE-Traditionsmannschaft tätig sind, jedoch bisher nur wenige auch Mitglied im Verein und daraufhin auch angesprochen wurden.

Herr Hörtnagel zum Thema NPR und Engelhardt:
Aus verschiedenen Gründen – u.a. wegen dem Pokalfinale gegen Schott – hatte man mit der gesamten Mannschaft gesprochen bezüglich Verabschiedung NACH Ende der Saison und angeboten, dafür einen würdigen Rahmen zu finden bei einem entsprechenden Spiel. Damit soll die gesamte Mannschaft auch einverstanden gewesen sein.
Im Vorjahr war man für die vorherige Verabschiedung noch wegen der desolaten Pokalfinalleistung kritisiert worden.
Im Nachhinein liefen die Dinge jedoch aus dem Ruder, besonders nach der nicht erwarteten Endspielniederlage gegen J*** und der dortigen desolaten Leistung. Dazu gab es entsprechende Medienbeiträge, in denen der Verein wieder kritisiert wurde.
In Sachen NPR hatte man mit Spieler/Berater Kontakt und auch noch einmal persönlich zum Vorbereitungsspiel gegen Wacker gesprochen und das Friendly gegen QPR angeboten, der Nordhäuser Trainer wurde ebenfalls angesprochen, NPR freizustellen und sagte das zu. Letztlich sagte dann NPR ab.
Für die Zukunft will man sich Gedanken machen, wie man die Verabschiedung gestalten will, eventuell zur alten Variante zurückkehren beim letzten Heimspiel.

Zum Thema Engelhardt. Nach dem Katastrophenspiel in Jena hat zuerst die sportliche Leitung sich selbst hinterfragt, ob sie hier richtig ist und weitermacht. Mit diesem Spiel wurde letztlich die Arbeit eines ganzen Jahres eingerissen.
Ebenso stand die Lizensierung bis zur letzten Minute offen. Man konnte also auch nicht mit neuen interessierten Spielern endgültig verhandeln.
In der Analyse der Saison durch die sportlich Verantwortlichen ist man zu der Auffassung gekommen, in allen Mannschaftsteilen nachzurüsten, mehr in die Breite zu gehen, um mehr Qualität bei Ausfällen zu haben. Das war ein Manko der letzten Saison. Insbesondere Spieler im Altersbereich 22- 26 Jahre, die Erfahrungen mindestens in Liga 3 aufweisen können, waren gefragt. Auch das zentrale Mittelfeld sollte verjüngt werden, man wollte dort stabiler spielen. Dafür waren Menz und Tyrala vorgesehen.
Mit Engelhardt und seinem Berater hat man entsprechende Gespräche geführt, ihm auch angeboten, den Vertrag weiter zu erfüllen, allerdings mit der klaren Ansage, das Engelhardt dann auch mehr ins zweite Glied zurücktritt, sprich wohl öfter auf der Bank sitzen wird. Das allerdings war für Engelhardt nicht annehmbar. Daraufhin sprach man von Trennung, der Berater soll angeboten haben, Lösungen zu finden, man wollte ein paar Tage vergehen lassen und sich dann wieder zusammensetzen. Dabei ist der Eindruck entstanden, das es eine schnelle Lösung für beide Seiten gibt. Darüber – und das ist wichtig – wurde von allen parteien Stillschweigen vereinbart.
In der Folge stürzte sich jedoch die Boulevardpresse auf das Thema – ohne das der Verein bereits öffentlich tätig war.
Letztlich stellte dann Herr Mohren klar, das er als Pressesprecher (” Ich bin da nur der Bote der Nachricht ” sagte er wörtlich) nur tätig werden kann, wenn er vom Verein zu jeglichen Sachverhalten das “grüne Licht ” hat, dort öffentliche Bekanntgaben zu machen. Das war im Fall Engelhardt bis dahin nicht der Fall gewesen wegen der Stillschweigensvereinbarung und der Erwartung, das man zwischen den Parteien relativ schnell zu einer Lösung kommt.
Insofern stand letztlich der Verein gegenüber der öffentlichkeit in dem Fall in einem schlechten Licht dar, da hier unter den Umständen verzögert reagiert wurde.
Hörtnagel sprach auch davon, das es ein langer Prozeß um Engelhardt war und nicht nur das Pokalfinale eine Rolle spielte, es gab da interne Gespräche mit klaren Anforderungen an Engelhardt, die nicht immer erfüllt wurden.
Von Rombach wurde noch angefügt, das entgegen anderer Gerüchte Engelhardt seit Anfang an aus dem Etat des Vereines bezahlt wurde.

Dr.Kästner fügte dann an, das er persönlich von den Führungsspielern enttäuscht ist und das Spiel in J*** als ” Leistungsverweigerung” bezeichnete.
Auch Rombach ergänzte das, das auch er enttäuscht sei. Was ihn am meisten wurmt ist die Tatsache, das er den Eindruck hatte, das Spielern das egal war und sie anschließend in Urlaub gingen. Die Konsequenzen dieser Niederlage für den Verein vielen anscheinend nicht bewusst zu sein.

Vom User @papa wurde dann darauf hingewiesen, das jedoch die öffentliche Darstellung dieser ganzen Prozesse – besonders um Engelhardt – letztlich negativ für den Verein war.

Der neue Vorstand Alen Cevra griff dann ein und zeigte sich erstaunt über das Verhältnis Verein – regionale Medien. Als Kenner der Szene in Stuttgart sagte er, das es dort selbst in der letzten Saison so etwas nicht gab. Er habe dort andere Erfahrungen gemacht. Er will sich Gedanken machen, wie man die Medien vom Verein überzeugen kann, auch in Anbetracht der Visionen von Liga 2. Eine derartige Berichterstattung über den Verein prägt ein negatives Image, kann – er schaute auf die Sponsorentafel – auch weniger Sponsoren bedeuten. Die Anzahl der Sponsoren sei überschaubar, das sehe woanders besser aus.
Alen Cevra teilte ebenfalls mit, das er kein reines Logistikunternehmen mehr sei, sondern mittlererweile ein Unternehmen der Automobilzulieferindustrie. Seine Firmenpage wird überarbeitet, RWE wird demnächst dort auftauchen.
Kontakt zu den “schwäbischen ” RWE-Fans kann er sich vorstellen und auch gemeinsame Spielbesuche. Man kann ihn in der Richtung gern kontaktieren.

Ferner teilte er mit, das er sein Engagement beim VfB Stuttgart komplett beenden wird und sich nur noch bei RWE engagieren wird.

Dr. Kästner meinte, man müsse dahinkommen, schneller zu kommunizieren als Zb Bild.
Dem wurde jedoch entgegengehalten von Herrn Mohren, das zb nach der Auflösungsvereinbarung mit Engelhardt ca 10 Minuten später – nachdem dieser das Büro verlassen hatte – bereits bei Bild Thüringen Facebook stand “Auflösung für 80 000 ” und man sich schon fragt, was da läuft.
Herr Rombach ergänzte dann noch, das es häufig genug der Fall ist, das besonders die Boulevardpresse zu diversen Spielern Summen ins Spiel bringt, die definitiv nicht der Realität entsprechen.

Insgesamt wurden diverse Medien schon als sachlich/kritisch/objektiv eingeschätzt. Zur Frage BILD kam auch die Auffassung, das diverse Themen auch durch die Fans gespeist werden – indem diverse Schreiber alles von RWE durchforsten, sich auch Dinge herausziehen, als Themen in provokanter Form bringen, sich dann entspannt zurücklehnen und auf die Reaktion warten.

Zur Frage der Kampagne ” Stallgeruch” führte Alfred Hörtnagl folgendes aus:
Diese ist keineswegs eingestellt. Ganzheitliche Ausbildung junger Spieler im zertifizierten Nachwuchsleistungszentrum bleibt die Linie. Rwe lebt von jungen Spielern. Eigentlich ist zu wenig Geld für den Nachwuchs da, gemessen am Budget wird ein hoher Teil für den Nachwuchs ausgegeben.
Derzeit ist wegen der beschränkten Mittel ein junger Mann in Erfurt und der Region als Scout unterwegs, der das sehr engagiert macht.
Eine Rolle spielt auch die unterschiedliche Qualität der Jahrgänge, gerade die 93-/94-er Jahrgänge waren da sehr gut.
Bei stockender Entwicklung der Spieler geht man dann auch den Weg der Leihe /Abgabe mit Vorkaufoption. Nicht jeder Spieler eines Jahrganges wird oben ankommen. Wenn es pro Jahrgang 1-2 Spieler in den Kader der Ersten schaffen, wäre das nicht schlecht.
Man hat 33 Internatsplätze derzeit anzubieten plus 12 in einer angemieteten Immobilie.Man will gut ausbilden und darüber sportlich gut sein, nicht nur rein verkaufen.
Derzeit dürfen Spieler wie Packheiser, Kadric und Thure Ilgner (A-Junioren) verstärkt im Kader der Ersten mitmachen.
Ausserdem ist es wichtig, das die jungen Spieler nicht gehypt werden und auf dem Boden bleiben.

Walter Kogler dazu:
6-8 Spieler benötigt man zum Auffüllen des Kaders, nicht alle werden das schaffen. Diese Entscheidungen werden unabhängig von Medien etc getroffen im sportlichen Bereich.

Mit der Saison ist er bisher bedingt zufrieden, man müsste eigentlich 2-4 Punkte mehr haben ( Hansa; Münster). Auswärtsspiele müssen gewonnen werden, um Konstanz in der Saison zu zeigen.
Zur Kritik an Klewin – man kennt seine Schwächen, arbeitet mit ihm daran ( Schnelligkeit der Abschlagsausführung/Genauigkeit)
Taktisch ist der Kader auf 4-4-2 zusammengestellt, situationsbedingt spielt man natürlich manchmal auch anders, wird auch taktisch einiges probiert, um offensiver zu spielen.
Laurito ist derzeit noch in der Reha.

Da man zwischenzeitlich in der Diskussion immer wieder auf den Pokal kam, führte Alfred Hörtnagel noch aus, das es bezüglich der Kosten im Pokal zukünftig Veränderungen in Thüringen geben soll. Der TFV sei bundesweit der einzige Verband, bei dem bisher die großen Vereine im Landespokal bis zum Finale leer ausgehen. Aktuell sollen jetzt die Einnahmen 60:40 geteilt werden zu Gunsten des Gastgebers. Im Finale wohl 50% TFV, der rest wird aufgeteilt zwischen den Finalisten.

Rolf Rombach sprach noch einmal zur Lizenz. Diese ist lediglich der Nachweis, das der Verein liquide Mittel zur Bestreitung der Saison hat.
Alte Schulden gibt es nach wie vor aus der Zeit vor und um 2004, die der Verein mitschleppt. In dem Zusammenhang merkte er an, das die Gründung einer Spielbetriebs-GmbH unter diesen Voraussetzungen utopisch ist.
Das Geld kommt zum Großteil aus Zuschauern/Sponsoren/Fernsehgeldern – derzeit reicht das nicht. Der Verein benötigt Transfererlöse und hat Gönner, um entstandene Löcer zu stopfen. Mit dem Etat liegt RWE im unteren Drittel von Liga 3.
Man benötigt etwa 3 Millionen an Sponsorengeldern, um eine schwarze “Null” zu schreiben. Derzeit akquiriert man 2,6 Millionen (ich glaube 2001 lt Herrn Goss noch 2,1 Millionen). Man hat ganz neue Sponsoren gewonnen und durchaus weitere Dinge in Arbeit, um das breiter aufzustellen.

Die meisten Sponsorengelder sind cash, ein kleinerer Teil Sachleistungen.
Man benötigt zur weiteren Steigerung auch verbesserte Rahmenbedingungen. Gleichzeitig müssen auch Alt-Verbindlichkeiten weiter abgebaut werden.
Zur Frage des Ligasponsors bewegt sich weiterhin nichts beim DFB. Die ehemalige Initiave der Vereine ( im Gespräch war Gründung eines Ligaverbandes a la DFL) ist zerplatzt. Beim DFB setzt nur langsam ein Umdenken ein. Er kritisierte, das sich seitens des DFB bei Spielen von Liga 3 so gut wie nie DFB-Vertreter sehen lassen. Es sei hefitg, das für das “Premiumprodukt ” kein Ligasponsor gefunden wird und seit Jahren nichts passiert, im Gegenzug der DFB einen Fonds für mittellose ehemalige Nationalspieler einrichtet.
Mittlererweile treffen sich die Ostvereine regelmässig, neuerdings sei ein DFB-Vertreter dabei.

Autor: ronry
(http://board.rwe-community.de/User-ronry)

Forum: rwe-community.de
http://board.RWE-community.de

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Abschiedsspiel für das Steigerwaldstadion

Mehr Informationen über das Spiel FC Rot-Weiß Erfurt gegen den FC Groningen (08.10.2014, 19:30 Uhr), findet Ihr auf der Homepage www.rot-weiss-erfurt.de oder im Forum http://board.rwe-community.de.

 

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RWE mit 3:2-Arbeitssieg gegen die Störche

Der FC Rot-Weiß Erfurt hat gegen Holstein Kiel vor rund 4.700 Zuschauern mit 3:2 gewonnen.
Bei strömendem Regen gingen die Kieler Mitte der ersten Halbzeit durch einem Foulelfmeter mit 0:1 in Führung (27.). Nur zwei Minuten später glich RWE durch einen Kopfballtreffer von Simon Brandstetter nach einer Ecke aus. Das 1:1 war auch gleich der Pausenstand.
Zur zweiten Halbzeit blieb der “angeschlagene” Bukva in der Kabine, für ihn kam der erst vor wenigen Tagen verpflichtete Aydin und ca. 10 Minuten später wechselte Trainer Walter Kogler, den Stürmer Carsten Kammlott für Tyrala ein und stellte so auf zwei Spitzen um, um so für mehr Druck nach vorn zu sorgen. Doch es sollte bis zur 69. Minute dauern bis die RWE-Fans jubeln durften. Wieder nach einem Eckball, diesmal Aydin, der genau auf Möckel flankte, welche den Ball zur 2:1 Führung für Rot-Weiß Erfurt köpfte.
Nach einer Schlafeinlage der RWE-Hintermannschaft glichen die Störche nach einem Flachschuss vom 16er in der 75. Minute aus. Nur zwei Minuten Später verwandelte Möhwald  einen aus rund 30 Metern direkt geschossenen Freistoß ins lange Ecke zur 3:2-RWE-Führung, welche RWE nun bis zum Spielende über die Zeit brachte.
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Tore: 0:1 Kazior (27./Elfmeter), 1:1 Brandstetter (29.), 2:1 Möckel (69.), 2:2 Schäffler (75.), 3:2 Möhwald (77.)

Rot-Weiß Erfurt: Klewin – Judt, Kleineheismann, Möckel, Czichos – Menz – Wiegel, Möhwald, Tyrala (53. Kammlott), Bukva (46. Aydin) – Brandstetter (81. Baumgarten)

Holstein Kiel:
Kronholm – Herrmann, Gebers, Wahl, Kohlmann (52. Schäffler) – Siedschlag, Vendelbo, Kegel, Breitkreuz (79. Sykora) – Kazior (79. Lindner), Heider

Zuschauer 4.673

Bild RWE-Community

Collage vom Spiel RWE gegen Kiel (3:2)

Mehr über das Spiel, hier bei uns im RWE-Forum http://board.rwe-community.de

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Rot-Weiß verpflichtet Okan Aydin und löst Vertrag mit Marco Engelhardt auf

Der FC Rot-Weiß hat heute den 20jährigen Mittelfeldspieler Okan Aydin vom türkischen Erstligisten Eskisehirspor unter Vertrag genommen. Aydin kommt ablösefrei an den Steigerwald und erhält beim RWE einen Vertrag bis Saisonende mit der Option für zwei weitere Spielzeiten.

Desweiteren wurde heute der Spielervertrag zwischen Rot-Weiß Erfurt und Mittelfeldspieler Marco Engelhardt einvernehmlich aufgelöst. Beide Parteien haben dabei über den Inhalt der Auflösungsvereinbarung und über vergangene Sachverhalte des Dienstverhältnisses Stillschweigen vereinbart.

Weitere Informationen könnt Ihr aus dem Forum http://board.rwe-community.de entnehmen und darüber diskutieren.

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Die “Causa ” Engelhardt

Erwartungsfroh starteten Verein und Anhänger in die neue Saison – nach durchwachsenem Beginn mit beständig besseren fussballerischen Darbietungen durchaus ansehenswert – besonders die Spiele gegen Dynamo Dresden und Preussen Münster. Taktisch und spielerisch wurden hier Entwicklungen bestätigt und ein kompaktes Team demonstriert. Umso ärgerlicher ist es, das im Falle des Spielers Marco Engelhardt die Gemüter immer wieder zum Kochen kommen.

Im Januar 2012 stieß der Ex-Erfurter nach Jahren der Höherklassigkeit und einer guten Karriere zurück zu seinem Heimatverein. Nach Erkrankung und Vereinslosigkeit bekam er hier die Chance, wieder Fußball zu spielen unter dem damaligen Trainer Emmerling. Viele Fans verbanden damit hohe Erwartungen an den Spieler Marco Engelhardt. Er hat lange gebraucht nach seiner Rückkehr, um wieder an alte Leistungen anzuknüpfen. Besonders in der Saison 2013/2014 – nach der Geburt seines Kindes – drehte er regelmäßig auf. Vergessen darf man jedoch nicht, das er in entscheidenden Spielen in genau derselben Saison sich leider auch vom Rest der Mannschaft anstecken ließ und bei teilweise herben und beschämenden Niederlagen genau so mit unter ging. Es bleibt eine Widersprüchlichkeit in der Bewertung des Spielers Marco Engelhardt in den sportlichen Leistungen der letzten 2 1/2 Jahre genauso wie in der Erwartung, das er als erfahrener Spieler eine “Leader”funktion ausübt. Man darf dem verantwortlichen Sportvorstand Hörtnagl, seinem Manager Traub und seinem Trainerteam sicherlich zugestehen, das man sich in Vorbereitung der neuen Saison Gedanken um den Kader macht. Diese Crew hat eine klare Zielstellung und Vorgabe von der Vereinsführung – im Rahmen der – im Vergleich zu Engelhardts Verpflichtung – weit später ausgerufenen “Mission 2016 ” – dem Aufstieg in die 2.Bundesliga zum 50-jährigen Vereinsjubiläum und Eröffnung des umgebauten Stadions. Das diese dafür zuallererst zuständige Crew von Sportvorstand, Manager und Trainer daran gemessen wird, steht außer Frage. Außer Frage steht auch, das sie sich über 2-3 Jahre im Voraus mit der Entwicklung der Mannschaft beschäftigen muss – ein Team zu formen, das Ansprüche an die Spitze in Liga 3 bestätigt und den Willen hat, dieses sportliche Ziel zu erreichen.

Letztlich – das ist auch in anderen Vereinen keinesfalls anders – führt das auch zu unpopulären Personalentscheidungen. Im Falle Marco Engelhardt war man wohl der Meinung, das jüngere Spieler mit gleichem Potential mit Blick auf die Zielstellung mehr weiterhelfen. Das ist das gute Recht der Verantwortlichen, das so zu sehen. Zumal Hörtnagl mehrfach unmissverständlich sagte, das Spieler mit Potential, die jünger sind, bei ihm den Vorzug erhalten. Das er als Sportvorstand mit dieser Zielstellung auch keine Rücksicht auf “Denkmäler ” nimmt, erschließt sich in dem Zusammenhang ebenfalls. Andererseits – auch im Profifussball sollte es – wie in jeder Firma – zwischen Leitung und Angestellten ein “Betriebsklima ” geben. Soziale Kompetenz ist dabei meines Erachtens von Nöten. Wenn man zu Marco Engelhardt solch eine Entscheidung fällt, gehört zur sozialen Kompetenz die Betrachtung des Spielers. Alter, familiäre Verhältnisse, Vermittelbarkeit in andere Vertragsverhältnisse, Lebensplanung des Spielers, die finanzielle Sicherstellung.

Die Umstände, unter denen man sich von Marco Engelhardt getrennt hat, bleiben unklar. Beide Parteien haben Stillschweigen vereinbart. Einzig die Boulevardpresse wollte in ihren Kolportierungen immer wieder Einzelheiten wissen, deren Verbreitung lediglich Unfrieden und Misstimmung im Verhältnis von Mitgliedern und Fans zur Vereinsführung brachten. Fragen bleiben trotzdem offen. Man gönnt Marco Engelhardt am Ende seiner Karriere einen gut dotierten “Rentenvertrag”. Man darf auch dem Verein zugestehen, das er nach Jahren des wiederkehrenden Mittelmasses klare Vorgaben macht und ehrgeizige sportliche Ziele anstrebt – und sich dafür das kickende Personal sucht. Offen bleibt die Frage, ob es nicht ein fairer Umgang miteinander gewesen wäre, unmittelbar nach der Saisonanalyse und vor Beginn der Vorbereitung mit dem Spieler Marco Engelhardt und seinem Berater Klartext zu reden – das man nicht mehr mit ihm plant und er die Erlaubnis erhält, sich einen neuen Verein zu suchen. Warum tut man dies während der laufenden Vorbereitung, die er zum Teil noch mitbestritten hat? Offen bleibt die Frage, warum man mit ihm nicht darüber gesprochen hat, den noch 1 Jahr laufenden Vertrag fristgerecht zu erfüllen von beiden Seiten – und Engelhardt sportlich ins zweite Glied als Standby-Profi getreten wäre , gleichzeitig sich auf eine neue berufliche Herausforderung nach der Karriere hätte vorbereiten können.

Offen bleibt die Frage, warum es zwischen beiden Parteien nach Wochen des bekannten Status Quo immer noch keine Einigung gibt. Man fragt sich, ob beiden Parteien eigentlich klar ist, welche Demontage ihres Ansehens sie eigentlich öffentlich betreiben. In der Öffentlichkeit kommt der Eindruck an, das es dem Verein um eingespartes Geld in Größenordnungen geht. Bis zu dem Punkt, an dem die Öffentlichkeit von ” schäbig ” gegenüber einem verdienten Spieler spricht – der dem Verein einstmals eine stolze Ablösesumme einbrachte. Die Partei Engelhardt ist bei dem Ganzen jedoch genauso betroffen, wenn sie – was öffentlich eben nicht bekannt ist – ohne Wissen und ohne Genehmigung des Vereines RWE Verhandlungen mit einem anderen Verein aufgenommen haben sollte. Das widerspricht in der Tat den bekannten Regularien der Fussballverbände und wäre in der Tat ein Affront gegenüber dem bestehenden Vertragspartner. Andererseits stellt sich dann schon die Frage, wie man sich in ” konstruktiven ” Gesprächen befinden kann zur einvernehmlichen Vertragsauflösung und nicht wissen will bei den Verantwortlichen von RWE, das Marco Engelhardt mit dem HFC Chemie verhandelt. Die Gerüchte darüber und auch Presseartikel darüber gibt es bereits seit gut einer Woche und nicht erst seit gestern. Offen bleibt auch die Frage, ob Marco Engelhardt und sein Berater hinter dem Rücken des Vereines in Halle verhandelt haben, um den Verein RWE unter Zugzwang zu setzen und die Interessen ihrer Seite durchzusetzen, was das Finanzielle betrifft. Letztlich – wie die Dinge bisher gelaufen sind – wird keiner von beiden Seiten an dieser bisherigen Situation gewinnen. Die Beschädigung des Ansehens von Spieler und Verein ist nachhaltig, wenn man weiter so miteinander umgeht. Im Interesse beider Parteien kann es eigentlich nur eine Lösung geben – setzt Euch SOFORT zusammen und klärt die Sachlage sauber, im Interesse von Spieler und Verein.

Wenige Stunden vor Ende der Transferfrist haben sich der Verein Rot-Weiß Erfurt und der Spieler Marco Engelhardt doch einigen können – der Vertrag wurde einvernehmlich zwischen beiden Seiten aufgelöst. Über die vertraglichen Details wurde stillschweigen vereinbart. Marco Engelhardt wechselt zum Ligakonkurrent aus Halle. Somit dürft jetzt einer Verpflichtung von Öztürk nichts mehr im Wege stehen. Im Forum http://board.rwe-community.de könnt ihr Euch informieren und austauschen

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Mittelfeldtalent Kevin Möhwald

Möhwald feiert Debüt in der Nationalelf

Mittelfeldtalent Kevin Möhwald ist der nächste Nationalspieler des FC Rot-Weiß. Der 20-Jährige gab am Samstag im Rahmen eines 4-Länder-Turniers in den Niederlanden seinen Einstand in der U20-Auswahl. Die deutsche Elf bezwang die spielstarken Gastgeber mit 4:0. Zuvor hatte sie bereits am Donnerstag die Türkei 3:0 bezwungen.

“Die Einkleidung, die Trainingseinheiten, dann die Nationalhymne für mich ist hier ein Traum in Erfüllung gegangen”, beschreibt Möhwald seine Eindrücke. Er sei hervorragend aufgenommen worden und kündigt an: “Ich will nicht das letzte Mal dabei gewesen sein.”

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RWE stellt Antrag auf Eliteschule des Fußballs

Rot-Weiß Erfurt hat beim DFB einen Antrag gestellt Eliteschule des Fußballs zu werden. Dazu empfingen wir gestern eine Abordnung des Verbandes, der sich ein Bild vor Ort machen wollte.

Nach der Begrüßung durch Präsident Rolf Rombach stellte Christian Preußer zunächst in einem sehr anschaulichen Vortrag das Nachwuchsleistungszentrum im Einzelnen vor und es folgte ein Rundgang durch das Sportgymnasium, das Internat und die Sportstätten am SWS. Die Kommission zeigte sich zum Abschluss des Besuchs beeindruckt und wird nun in den nächsten Wochen ihre Erkenntnisse mit den DFB-Gremien besprechen. Eine Entscheidung ist nicht vor Jahresende zu erwarten.

Zur Zeit gibt es in Deutschland 30 Eliteschulen des Fußballs, woran erkennbar wird, welche Auszeichnung es wäre positiv beschieden zu werden. Wollen wir die Daumen drücken und auf den Zuschlag hoffen!

Quelle RWE Homepage

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Andreas Wiegel kommt zum RWE

Der FC Rot-Weiß holt noch einen Spieler. Andreas Wiegel vom FC Erzgebirge Aue wird für ein Jahr ausgeliehen.

Der 22jährige gebürtige Paderborner stammt aus der Schalker Fußballschule und ist ein offensiver Mittelfeldspieler, der sowohl auf den Flügeln, als auch zentral spielen kann.

Wiegel kam in Aue zu 15 Einsätzen in der 2. Liga und konnte sogar ein Mal für Schalke in der Europa-League spielen.

 

http://rot-weiss-erfurt.de/aktuelles/news/rwe-news-12.htm

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Niklas Kreuzer kommt vom FC Basel

Der FC Rot-Weiß Erfurt ist nochmal auf dem Spielermarkt aktiv geworden und hat den 20jährigen Niklas Kreuzer von der zweiten Mannschaft des FC Basel unter Vertrag genommen.

Kreuzer ist gelernter Rechtsverteidiger, kann aber flexibel in der Abwehr und auch im Mittelfeld eingesetzt werden.

Er kommt ablösefrei an den Steigerwald und erhält einen Vertrag über ein Jahr.

 

Quelle RWE Homepage

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RW Erfurt verpflichtet Torhüter Jean-Francois Kornetzky

Der FC Rot-Weiß Erfurt schließt die, durch die Vertragsauflösung von Andreas Sponsel, entstandene Personallücke und nimmt den 30jährigen Jean-Francois Kornetzky unter Vertrag.  Der gebürtige Franzose spielte sieben Jahre (von 2004 bis 2011) für den Karlsruher SC und sammelte dort auch Bundesligaerfahrung.

Kornetzky unterschreibt für ein Jahr und wird die Rückennummer 16 tragen.

Quelle RWE Homepage

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Okan Derici trägt künftig das Trikot des FC Rot-Weiß Erfurt

Der 20jährige Okan Derici wechselt von Galatasaray Istanbul an den
Steigerwald. Der Türke mit deutschem Pass, der in Gießen geboren wurde,
ging durch die Fußballschule von Eintracht Frankfurt und wurde 2010 mit
der U17 Deutscher Meister.

Der Linksfuß ist ein Offensiv-Allrounder und wird die Rückennummer 8 tragen.

Er erhält einen Zweijahresvertrag plus Option.

Quelle RWE Homepage

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Andreas Sponsel verlässt RW Erfurt

Stammtorwart Andreas Sponsel verlässt uns auf eigenen Wunsch. Heute hat er sich von der Mannschaft verabschiedet. “Die Überlegung war schon länger da und ist nun spruchreif”, sagte der 27jährige Franke, der seit vier Jahren beim Thüringer Drittligisten spielte und eigentlich noch ein Jahr Vertrag hatte. Er wechselt zurück in seine Heimat und wird künftig für die SpVgg Oberfranken Bayreuth in der Bayernliga spielen.

“Ich habe vor einigen Tagen die Vereinsführung davon unterrichtet, dass ich meine Lebensplanung neu ausrichten will. In meinem Alter muss man anfangen darüber nachzudenken, was nach dem Fußball kommt. Ich habe eine Frau, ein kleines Kind und wir erwarten in Kürze abermals Nachwuchs. Ich spüre die Verantwortung, dass ich mich da nicht nur auf Fußball verlassen kann. In Bayreuth will ich Sport studieren und eine Arbeit finden, was mit dem Trainingspensum bei einem Fünftligisten eher in Einklang zu bringen ist, als in der 3. Liga. Es ist meine freie Entscheidung und es hat nichts damit zu tun, dass mir in Erfurt irgendetwas nicht gefallen hätte. Im Gegenteil. Ich hatte hier eine sehr schöne Zeit.

Quelle RWE Homepage

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